Wozu Social Media – Facebook

2. Teil zur Reihe Wozu Social Media? – Facebook

Viele Mitmenschen tummeln sich auf Facebook. Größtenteils privat, setzen Bildchen vom Mittagessen, den Kindern, dem Hund oder – ganz beliebt – Links zu Katzenvideos. Nicht zu vergessen: die Spiele. Ich weiß nicht, wieviele Spielmöglichkeiten es mittlerweile auf Facebook gibt, mir werden aktuell 20+ Spielneuigkeiten angeboten. Ich spiele nicht.

Facebook bieten für den privaten Gebrauch neben den Spielen auch andere Aktivitäten. Z.B. den Austausch in Gruppen. Hier kann man ganz nach seinen Vorlieben, seiner Herkunft, seinen Interessen Gruppen gründen oder beitreten. Beleibt sind Gruppen wie Du weißt, dass du aus <Stadt> kommst, wenn … Oder regionale Gruppen, die sich auf ganze Gebiete bezeigen, Z.B. Ruhrgebiet, Rheinland etc. Es gibt Gruppen, die sich für Privatverkäufe oder auch den Tausch von Waren per Dienstleistungen gefunden haben, hier gerne auch regional, was Sinn macht. Gruppen, die Spenden sammeln, sich für den Tierschutz einsetzen, Hobbygruppen etc.
Gruppen können öffentlich sein, geheim oder versteckt. Man kann ihnen entweder auf Empfehlung beitreten, manchmal ohne Bestätigung, manchmal mit Bewerbung. Auf Grund der Verschiedenartigkeit der Mitglieder sollte man sich die Mühe machen, eine Nettikette zu entwerfen und in der Gruppe öffentlich stellen.

Ein ganz wichtiger Aspekt für’s Social Marketing sind Fanpages auf Facebook. Fanpages können von Unternehmen, Institutionen, Personen, Vereinen etc. erstellt werden. Ebenso wie in der privaten Timeline werden veröffentlichte Beiträge chronologisch bzw. chronologisch nach neustem Kommentar angezeigt. Dem Unternehmen dient die Fanpage als Möglichkeit für die Neukundengewinnung, dem Veröffentlichen von Terminen zu Veranstaltungen (Eröffnungen, Events, Produktneuerscheinungen etc.), als Plattform für die schnelle Verteilung von Anzeigen von Produktneuerscheinungen (gut gekoppelt mit Alben und Direktlinks zum Produkt oder einer Landingpage) und mehr. Ganz wichtig ist auch die Imagepflege.
Fanpages werden für Unternehmen als solches und auch als Themenseiten für bestimmte Produktgruppen – z.B. in der Filmbranche für einzelne Filme oder Serien – genutzt. So hat z.B. dm eine Hauptseite sowie mehrere weitere Fanpages für unterschiedliche Produktgruppen wie z.B. Balsa oder Alverde.
Mit Bildern und Alben kann man ebenfalls gut informieren und aktives Marketing betreiben. Bilder zu Events, neuen Produktserien oder auch von Kunden eingestellte Fotos sind ganz wichtig. dem User / Kunden / Fan die Möglichkeit zu bieten, eigenen Bilder vom gekauften Produkt auf der Fanpage zu veröffentlichen hat einen besonderen Mehrwert für das Unternehmen. Meist hat man hier zufriedene Kunden, die das gerne zeigen und somit aktiv viral agieren: „Schaut was ich gekauft habe! Produkt XY von Unternmehn AZ passt prima in mein Leben und bringt mir viel Spaß! Das kannst du beruhigt kaufen!“ –

Besser geht es gar nicht.

Hier jedoch muss man auch mit unangenehmen Postings rechnen, unzufriedene Käufer sind vielleicht sogar eher bereit, einen schlechten Kauf zu präsentieren, seinen Unmut kund zu tun und sich öffentlich und mit visueller Unterstützung zu beschweren. Hier benötigt man Fingerspitzengefühl um einem Shitstorm entgegen zu wirken.

Nachtrag 08.01.2014: Hier ein (externer) Link zu einem Beitrag, wie man Facebook, Twitter & Co. in den Griff bekommt.

Nachtrag 2 23.01.2014: Wer sich ganz intensiv mit den Einstellungen bzgl. Freundeslisten & Privatsphäre beschäftigen möchte, dem kann ich diesen Link zu Thomas Hutter empfehlen!

Über Manuela Potthast 61 Artikel
Mediengestalterin, Social Media Manager, mit kaufmännischer Basis, betreibt neben dem Schreiben auf der Beschäftigungs-Therapie noch 2 weitere Blogs. Ihre Themen sind Gestaltung, Kommunikation, Kunst & Kultur. Aktuell frischt sie mit einer Weiterbildung ihre Kenntnisse in (Social und Online) Marketing, PR, HTML & CSS, Projektmanagement, Kommunikationsmanagement und Präsentationstechniken auf. Ab dem Wintersemester 2017 wird ein Studium im Bereich Kulturwissenschaft angestrebt.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.