Klausurvorbereitung – Onpage Optimierung

Und so wichtig!

Wir befassen uns u.a. mit der Keyword Recherche. Bzw. dem Ablauf und den Tools, die man verwenden kann, um Keywords zu optimieren.

Wie geht man vor?

  • SMART
  • Brainstorming
  • Keywordanalyse
  • Wettbewerbsanalyse
  • Analyse und Optimierung

Zieldefinition – Die Ziele SMART definieren.

SMART – spezifisch – messbar – attratkiv (akzeptiert) – realistisch – terminiert

Passende Keywords sind das A und O! Deswegen ist eine umfangreiche Keywordrecherche und ein ausführliche Planung und Optimierung äußerst wichtig. Mit einer smarten Zieldefinition macht man einen seht guten Anfang.

Brainstorming – Wonach suchen potenzille Kunden? Welche Begriffe beschreiben die unternehmerischen Tätigkeiten am besten?

Keywordanalyse

Diese Keywords setzen wir nun den Google Keywordplaner ein. Hier kann man sich informieren über die Häufigkeit der Suchanfrage zu dem Wort und über Wortähnlichkeiten (Frauenhüte, Männerhüte, Sommerhüte etc.) mithilfe von ‚Synonyme verwenden‘ (Häkchen an).

Mit SEOQUAKE ist es möglich, die keyword density (Keyword-Dichte) der in den SERP angezeigten Seiten zu ermitteln. Auch das gibt einen Überblick über die Häufigkeit der Suche bzw. der errechneten Treffer.

Wettbewerberanalyse

Das gesetztes Keyword (z.B. Hüte) in die Suchmaschine eingeben und die Anzahl der gefundenen Treffer in den SERP anzeigen lassen. Dies ist ein erster Ausblick auf die Häufigkeit des Suchwortes und die Möglichkeit, damit gefunden werden zu können.

Analyse und Optimierung

Nun optimiere ich mein Keyword indem ich kombiniere bzw. spezifiziere: Hüte für Frauen, moderne Hüte, luftige Hüte, elegante Hüte etc. Das nennt man mid tail. Um diese Keywords noch weiter zu optimieren und ergiebiger zu gestalten, kann man sie auf long tail erweitern. Beispiel: ‚elegante rote Hüte für Frauen‘. Soweit optimieren, dass man auf eine keyword density von 2 bis 2,5 % kommt.

Der Kundenwert – ist die Werbemaßnahme lohnenswert?


Mit diesem Thema muss ich mich noch ausgiebig befassen.

TKP = Tausend-Kontakt-Preis

CTR = click-through-rate

Lead CR =conversion-rate

Aufgabe:

Berechnen Sie mit nachfolgenden Werten, ob sich die Werbung lohnen würde und geben Sie mindestens einen Optimierungsvorschlag.

● Sie haben ein Werbebudget von 1.000 Euro

● Ihr durchschnittlicher Kundenwert ist 100 Euro

● Sie bezahlen auf einer gewählten Plattform 1 Euro TKP

● Ihre CTR (Click Through Rate) kalkulieren Sie mit 1%

● Die Lead-CR (ConversionRate) soll bei 2% liegen

● Und schließlich die Chance daraus einen Kunden zu generieren bei ebenfalls 2% (Sale-CR)

Berechnung:

1000 Euro x 1000 Kontakte : Euro

davon 1& CTR

davon 2% leads

Wert 4 x 100 Euro

ROI -600

Budget und TPK sind fix

Optimierungsvorschlag:

Sind TKP und Budget fix? Kann man hier noch verhandeln?

Die CTR kann man ggf. verbessern indem Platzierung und  Aufbau (Text und Gestaltung) optimiert werden.

Hier ist mal erklärt, was gemeint ist.

Internetmarketing – Onlinemarketing

Onlinemarketing bezieht sich auf Marketingstrategien und -handlungen, die ‚online‘ stattfinden. Das sind SEM mit SEO und SEM, das ist E-Mail-Marketing (Newsletter), Onlinewerbung (Banner, Textlinks), Affiliate-Marketing ebenso wie Videomarketing, Mobile Marketing, Online PR und Social Media Marketing. Diese Onlinemarketing-Disziplinen haben das Ziel Besucher auf marketing-technisch relevante Präsenzen zu leiten. Das können z.B. Produktdownloads, Werbetexte oder Call-to-action(-s) sein.

Internetmarketing-Maßnahmen finden auf der marketing-technisch relevanten Präsenz statt – üblicherweise auf der eigenen Webseite.

4P: product – place – price – promotion

Beispiel: Mit einem Newsletter (Online-Marketing) macht das Unternehmen auf ein neues Produkt aufmerksam. Als Goodie zur Klicken des Links (call-to-action mit Belohnung = Reziprozität) erhält der Benutzer ein Gratis-Rezept. Der Link führt zu einer Landingpage des Unternehmens, dort werden Kochutensilien zum Kauf angeboten. Hier findet Internetmarketing statt. Mit einem auf Zeit befristeten Angebot (’nur heute‘ – Verknappung) soll der Kunde zum Kaufen animiert werden. Ein Banner am Rand der Webseite verweist auf einen Partnershop, bei dem es biologische Zutaten für Vegetarische Mahlzeiten gibt (Affiliate-Link = Online-Marketing).

Sinnvollen Maßnahmen zur On-Site-Optimierung

Die Onpage-Optimierung wird mithilfe dreier Dateien sinnvoll bearbeitet. Das sind:

  • die .hteccess
  • die sitemap.xml und
  • die robots.txt

In der .hteccess wird u.a. die WWW-Klärung vorgenommen (wichtig, um doppelten Inhalt zu vermeiden). Die sitemap.xml ist ebenso wie die robtos.txt ein Wegweiser für die Suchmaschinen-Crawler. Hier werden sie zielgerecht durch die Verzeichnisse, Seiten und Unterseiten geführt, wobei Inhalte, die nicht zugänglich gemacht werden sollen, ausgeschlossen sind.

Mit einer 404-Fehlerseite, die wichtiger Bestandteil des Webprojektes ist, kann man auch Marketing betreiben. So ist es z.B. möglich, neben ‚Upps – diese Seite wurde nicht gefunden‘ auch mit Hilfe eines Eingabefeldes und der Aufforderung ‚Teile uns mit, wonach du gesucht hast‘ und evtl. eines kleinen Goodies als Belohnung für das Hinterlassen der E-Mail-Adresse an potenziellen Kundendaten kommen.

Zudem ist ein strukturierter Aufbau des Web-Projektes und zielgerichtete Keywordplanung bzw. -optimierung wichtig. Meta-Angaben im HTML/Head-Bereich entsprechend eingeben.

Typische Probleme im E-Mail-Marketing

  • bounces (E-Mail-Zustellung nicht möglich –> veralterte Adresse, falsche Adresse (5/10-Minute-Mail), Abwesenheit(snachricht), Postfach voll, etc.
  • Ermüdungseffekt beim Leser – Abmeldung vom Newsletter
  • rechtliche Bestimmungen (opt-in oder Impressum „vergessen“)
  • HTML-Mails können nicht gelesen werden, dadurch keine Anzeigen von (ggf. relevanten) Bildern oder die Mail-Dienste können das Layout nicht korrekt anzeigen

Zum Thema Content Marketing gab es heute auch noch einen schönen Artikel auf onlinemarketing.de

Über Manuela Potthast 61 Artikel
Mediengestalterin, Social Media Manager, mit kaufmännischer Basis, betreibt neben dem Schreiben auf der Beschäftigungs-Therapie noch 2 weitere Blogs. Ihre Themen sind Gestaltung, Kommunikation, Kunst & Kultur. Aktuell frischt sie mit einer Weiterbildung ihre Kenntnisse in (Social und Online) Marketing, PR, HTML & CSS, Projektmanagement, Kommunikationsmanagement und Präsentationstechniken auf. Ab dem Wintersemester 2017 wird ein Studium im Bereich Kulturwissenschaft angestrebt.

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