Docker: Downloaden von Images und starten des Containers

Docker Commands

Vieles lässt sich sich mit den richten Aufrufen verhindern. Sehr schnell ist die Festplatte voll oder man sucht den Container. Ich spreche da aus Erfahrung. Durch die richtige Anwendung der Docker commands kann man vieles verhindern. Um nicht nur theoretisch zu sein, fange ich mal gleich mit einem Beispiel an.

Um die nächsten Befehle auszuprobieren solltet ihr natürlich Docker installiert haben.
Ich nutze Docker hier auf einem Ubuntu System.

Download Docker Image

Weiter solltet ihr auch ein Docker-Image haben. Hier zum Testen nehmen wir einfach mal ein Ubuntu-Image von Docker (Infos gibt es unter hub.docker.com)

Download von Images mit „pull“

Somit sind wir auch schon beim ersten Docker Befehl: downloaden des Images.

Terminal öffnen und

#docker pull ${IMAGE_NAME:TAG}
docker pull ubuntu

eingeben.

Jetzt wird das Image geladen und auf dem Rechner gespeichert.

Docker-Container richtig erstellen/starten mit „run“

So Image Ubuntu ist jetzt auf dem Rechner und nun möchte ich gern auch mal was sehen.
Infos über die Distribution wären nicht schlecht. Also los!

# docker run [OPTION] ${IMAGE_NAME} ${BEFEHL_DEN_MAN_AUSFÜHREN_MÖCHTE}
docker run --rm ubuntu cat /etc/*-release

Meine Ausgabe sehen dann so aus.

DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=16.04
DISTRIB_CODENAME=xenial
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 16.04.3 LTS"
NAME="Ubuntu"
VERSION="16.04.3 LTS (Xenial Xerus)"
ID=ubuntu
ID_LIKE=debian
PRETTY_NAME="Ubuntu 16.04.3 LTS"
VERSION_ID="16.04"
HOME_URL="http://www.ubuntu.com/"
SUPPORT_URL="http://help.ubuntu.com/"
BUG_REPORT_URL="http://bugs.launchpad.net/ubuntu/"
VERSION_CODENAME=xenial
UBUNTU_CODENAME=xenial

Wie man vermuten konnte ein Ubuntu 🙂

So jetzt wird es auch mal Zeit für mehr! Wie sieht also das root Verzeichnis aus? Der Linux Befehl lautet „ls“.

Dann bauen wir den Aufruf mal zusammen.
docker <- damit alles im Container aufgerufen wird
run <- lässt den Container laufen
–rm <- Option (löscht den Container wieder, wenn er beendet wird)
ubuntu <- das Image von dem der Container erstellt werden soll
ls <- und schließlich der Befehlt der ausgeführt werden soll

Das Ganze ergibt

docker run --rm ubuntu ls

und ist erstmal nicht so schwer.

Bis hier her sollte es funktioniert haben. Die Container haben sich nach dem Aufruf wieder gelöscht, also haben wir auch keinen Müll auf der Festplatte.

Weitere Docker Commands werden in nächster Zeit folgen. Es bleibt spannend!

Der Senior Software Developer im Angestelltenverhältnis hat zum Hauptthema natürlich die Programmierung und Entwicklung von Webanwendungen. Gelegentlich finden sich hier auch Krazy Netzfundstücke.

Über Markus Potthast 54 Artikel
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