Weiterbildung – was ist wichtig? Teil I

Es wird mal wieder Zeit für einen Blogpost … 10.06.2014 – das ist das Datum des letzten Blogbeitrages! Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Derzeit bilde ich mich im Bereich Marketing/Online-Marketing/PR und Unternehmenskommunikation weiter. Angefangen habe ich Mitte Juni mit 2 Monaten Einkauf/Vertrieb/Kundenbetreuung. Dann machte ich einen Ausflug ins Hinterzimmer – mit HTML & CSS wollte ich meine Basiskenntnisse von vor 10 Jahren vertiefen und ergänzen. Wahrscheinlich hat es nicht ganz für ein exzellentes Ergebnis gereicht, die Auswertung der Klausur gibt es erst in ca. einer Woche. Aber man hat ja mal wieder ein paar Unterlagen und Fachgespräche zur Verfügung mit denen man sich entwickeln kann.

Nun geht es für mich weiter mit PR & Öffentlichkeitsarbeit. Worauf ich mich sehr freue. Wobei es sich um klassische PR handelt und die Social Media Aspekte weitesgehend ausser Betracht bleiben. Heute schon gab es ein tolles Fachbuch  – ‚Unternehmenskommunikation‘ von Claudia Mast.

Für mich ganz neu ist der Umstand, dass ich diese Weiterbildung in 100% Tele Learning absolviere. Anfangs im Präsenzunterricht bin ich nun voll auf das Lernen aus der Ferne via Internet übergegangen. Zum Glück – denn das war wirklich sehr gewöhnungsbedürftig – kann ich nun von zu Hause aus ohne Headset lernen. Den ganzen Tag ein Headset auf den Ohren zu haben ist für mich persönlich nicht angenehm.

Schlaue Auswahlkriterien für eine geeignete Weiterbildung

Das Tele Learning und die Weiterbildung kann ich nun auch zum Anlass nehmen um endlich mal wieder einen Blogbeitrag zu schreiben. Denn es gibt ganz wichtige Kriterien für die Auswahl eines passenden Leistungsträgers, sinnvolle Kurs/Kursinhalte und Techniken des Lernen und Lehrens. Da wir Individuen sind haben wir auch individuelle Bedürfnisse und Vorlieben bzw. Abneigungen, was das Lernen angeht. Manch einer kann gut bei Musik entspannt lernen (hierzu gibt es noch Tipps), ein anderer braucht Ruhe um sich konzentrieren zu können. Aber auch die richtige Auswahl an Kursen oder Modulen, die einen beruflich und/oder persönlich weiterbringen sollen, ist entscheidend. Denn auch wenn man Vorlieben und Neigungen hat, bedeutet das nicht gleich, dass man dort auch seine Stärken findet! Zudem ist es wichtig, welcher Lerntyp, wie technisch man interessiert und belastbar ist um sich entweder für oder gegen Tele Learning zu entschieden.

Was ist wichtig für die richtige Weiterbildung? Ein kleiner Wegweiser

Zunächst sehen wir uns mal die Beweggründe und Ziele an. Die können ganz unterschiedlicher Natur sein.

Zur Hilfe nehme ich hier einmal 5 Fragen, die jeder beantworten können sollte.

  1. Was treibt mich an?
  2. Welche Ziele verfolge ich in meiner Karriere?
  3. Wo sehe ich mich in 5 Jahren?
  4. Was war bisher meine größte Herausforderung und wie habe ich sie bewältigt?
  5. Was ist bisher mein größter Erfolg und wie habe ich diesen erreicht?

Die Beantwortung dieser Fragen darf auch gerne ganz persönlicher Natur sein, sie müssen sich nicht grundlegend auf die berufliche Karriere beziehen. Man erzielt auch im Privatleben Erfolge – auch wenn sie noch so „klein“ erscheinen – die für die Umsetzung bzw. Durchführung einer Weiterbildung maßgeblich sind.
Setzen Sie sich Ziele! Warum soll es eine Weiterbildung sein? Was erhoffe ich mir daraus? Ist die Weiterbildung wirklich förderlich für mein berufliches Weiterkommen? Welchen persönlichen Nutzen habe ich davon?

Dann wollen wir mal einen Blick auf vorhandene Kenntnisse legen. Und in Betracht ziehen, welche Kursangebote beruflich oder persönlich die Basis für ein Weiterkommen bilden können.

Wenn man ein berufliches Fortkommen anstrebt, muss man Bilanz ziehen. Ausgehend von der Position, in der man sich beruflich gerade befindet, die erlernte Fähigkeiten und Kenntnisse einmal auflisten. Hilfreich ist hier nicht nur der tabellarische Lebenslauf, sondern vielmehr auch ein ausführliches Qualifikationsprofil mit einer relativ weit gefächerten  Tätigkeitsbeschreibung. Je ausführlicher der Tätigkeitsschwerpunkt und Fachkenntnisse aufgeschreiben werden, desto besser, intentiver, und in die Tiefe gehender ist der eigenen Blickwinkel auf seinen aktuellen Stand. Was kann ich – was kann ich daran noch verbessern? Je besser Sie sich kennen, desto einfacher fällt es Ihnen ein passenden Kursangebot zu finden.
Vielleicht Ihnen hilft eine SWOT Analyse bei der Selbstfindung auch im Falle der Weiterbildung. Welche Stärken habe ich? Welche Schwächen kann ich ausmerzen? Wo liegen meine Chancen (mit einer passenden Weiterbildung)? Welche Gefahren birgt eine Weiterbildung (z.B. Zeitmangel, Ortsgebundenheit,  gibt es Unterstützung von Arbeitgeber und Familie?)?

Kursangebote suchen und finden

Weiterbildungskurse gibt es wie Sand am Meer. Einige mit anerkannten Zertifikaten, andere – auch sehr gute – die „nur“ mit einen Zeugnis oder Zertifikat des Anbieters belegt werden. Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle keine Wertung setzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber oder branchenspezifisch, wie die Wertigkeit der Kurse gehandhabt wird. Wenn z.B. ein IHK zertifizierter Kurs mehr Ansehen hat, vielleicht jedoch weniger Inhalt als ein Kurs ohne anerkanntem Zertifikat, müssen Sie für sich entscheiden, was Ihre persönlichen Anforderungen sind. Letztendlich zählt, was Sie damit anfangen wollen: Zertifikate sammeln oder wirkliche Inhalte. Bestenfalls vereint der Kurs beides.

Über die weiteren Anforderungen und das Finden des richten Kursangebotes möchte ich im nächsten Beitrag näher eingehen.

Mediengestalterin, Social Media Manager, mit kaufmännischer Basis, betreibt neben dem Schreiben auf der Beschäftigungs-Therapie noch 2 weitere Blogs. Ihre Themen sind Gestaltung, Kommunikation, Kunst & Kultur. Aktuell frischt sie mit einer Weiterbildung ihre Kenntnisse in (Social und Online) Marketing, PR, HTML & CSS, Projektmanagement, Kommunikationsmanagement und Präsentationstechniken auf. Ab dem Wintersemester 2017 wird ein Studium im Bereich Kulturwissenschaft angestrebt.

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